Ungefragt nachgefragt: „Politik als Seismograph – ein neuer Faktor beim Reisen?“

Studienkreis für Tourismus und Entwicklung bietet mit seinem Format „ZwischenRufe“ während der ITB hochkarätig besetztes Forum für gesellschafts- und wirtschaftspolitische Entwicklungen im Tourismus

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Seefeld, 22.02.2018 – Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung – Fachstelle für entwicklungsbezogene Informations- und Bildungsarbeit im Tourismus – greift während der ITB in Berlin regelmäßig relevante Themen auf, die den Tourismus als gesellschafts- und wirt­schaftspolitische Einflussgrößen begleiten. Mit seinem Gesprächsformat „ZwischenRufe – Ungefragt nachgefragt auf der ITB“ bietet der Studienkreis eine Plattform für lösungsorientierte Diskussionen von ExpertInnen, Betroffenen sowie PraktikerInnen aus der gesamten Bandbreite der touristischen Wertschöpfungskette. In diesem Jahr steht das Panel unter dem Titel Politik als Seismograph – ein neuer Faktor beim Reisen?“

Steigende oder fallende Buchungszahlen geben Auskunft darüber, wie Urlauber die Attraktivität von Reisezielen einschätzen. Themen wie persönliche Sicherheit und Gesundheit sind dabei allerdings nicht länger die alleinigen Faktoren, um sich für oder gegen ein Urlaubsziel zu entscheiden. Neuerdings zählen auch die politischen Verhältnisse im Zielland dazu.

Die politische Grundstimmung wird hierbei unterschwellig ebenso berücksichtigt, wie etwa die Ausgrenzung oder Verfolgung von Minderheiten, autoritäres Auftreten von PolitikerInnen oder fremdenfeindliche Tendenzen in der Bevölkerung. Das belegt: Urlauber sind nicht länger ausschließlich preissensibel. Sie wollen in ihrem Urlaubsland ankommen können und sich wohlfühlen. Am Mittwoch, 7. März ab 14.00 Uhr diskutieren die Panelteilnehmer über dieses Thema.

Begrüßung: Dr. Dietlind von Laßberg, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Studienkreises für Tourismus und Entwicklung e. V.

Podium:

  • Sören Hartmann, CEO, DER Touristic Group, Touristikvorstand der REWE Group, Köln
  • Prof. em. Dr. Hans Hopfinger, Lehrstuhl Kulturgeographie, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • Christiane Schlötzer, Journalistin, Stellv. Leiterin der Seite Drei, Süddeutsche Zeitung, München

Moderation: Andreas Stopp, Journalist, Deutschlandfunk

Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung regt mit diesem Gesprächsformat bereits seit 1999 jährlich im Rahmen der weltgrößten Tourismus-Messe zur Auseinandersetzung mit Begleiterscheinungen, Chancen und Risiken des internationalen Tourismus an. Im Rahmen dieser Diskussionen soll insbesondere die Verantwortungsdimension der am Tourismus Betei­ligten konstruktiv-kritisch beleuchtet werden.

Die „ZwischenRufe“ werden unterstützt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der ITB Berlin.

Besuchen Sie uns auch an unserem Messestand in Halle 4.1, Stand 248. Gesprächstermine können ab sofort vereinbart werden.

Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung beschäftigt sich mit entwicklungsbezogener Informations- und Bildungsarbeit im Tourismus. In diesem Zusammenhang gibt er Publikationen heraus, führt internatio­nale Wettbewerbe durch, veranstaltet Aus- und Fortbildungsseminare für im Tourismus Beschäftigte, ist in den Bereichen Tourismusforschung und -beratung tätig und beteiligt sich am Dialog über Fragen touristi­scher Entwicklung.

Pressekontakt

Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e. V.
Claudia Mitteneder, Geschäftsführung
Bahnhofstraße 8, 82229 Seefeld
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