Presse-Information
 


Seefeld, 25. September 2015
Nr. 11/2015

Empathie für Menschen


Seefeld-Hechendorf – Länder, Religionen, Kulturen versteht man am besten durch Begegnungen mit den Menschen, die darin zu Hause sind. Der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung erinnert anlässlich des Welttourismustages am 27. September an die Chancen, die im interkulturellen Austausch liegen – beim Reisen wie daheim.

In Anbetracht der internationalen Flüchtlingsbewegungen, die in den vergangenen Wochen verstärkt Europa und Deutschland erreicht haben, ermutigt der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung, dies auch als Chance zur interkulturellen Begegnung zu nutzen.

Flüchtlinge verdienen zuvorderst Schutz und Fürsorge. Als Menschen aus verschiedensten Ländern bringen sie in der Regel erdrückende Schicksale mit – aber auch Fähigkeiten und Kompetenzen, die unsere Gesellschaft bereichern.

„Als Flüchtlinge und Asylbewerber müssen diese Menschen ganz selbstverständlich Respekt und Achtung erfahren. Die Arbeit des Studienkreises ist zwar auf touristische Themen gerichtet, zu denen das Reisen in andere Länder und Kulturen zählt und die damit verbundenen Chancen zur Begegnung mit dem Fremden. Das Sich-Begegnen kann aber auch vor unserer Haustür stattfinden: Durch das Voneinander-Lernen kann kulturelle Vielfalt als Ressource erkannt und wertgeschätzt werden. In diesem Sinne wollen wir den interkulturellen Dialog mit den jetzt zu uns kommenden Menschen befördern und unterstützen“, so Claudia Mitteneder, Geschäftsführerin des Studienkreises.

Im Rahmen seiner Projektarbeit thematisiert und fördert der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung auch das Entdecken von Gemeinsamkeiten, die Menschen verschiedener Kulturen verbinden, sowie das Wahrnehmen von Unterschieden, die für beide Seiten eine Bereicherung sein können. Ebenso die Kompetenz, sich sensibel und respektvoll einer anderen Kultur oder Religion zu nähern.

Claudia Mitteneder: „In Orientierung an den Zielen der SympathieMagazine, die der Studienkreis seit mehr als 40 Jahren herausgibt, wollen wir in Zeiten, wie wir sie aktuell erleben, zu Sympathie und Empathie für Menschen ermuntern, die uns nicht als Touristen besuchen (können).“

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Verantwortlich für den Text: Marko Junghänel