Presse-Information
 


Seefeld, 11. September 2013
Nr. 13/2013



Jenseits von Tabak, Rum und Meeresrauschen -
"Kuba verstehen" zeigt eine Karibikinsel mit vielen Facetten und
Gesichtern, die ihren ganz eigenen Rhythmus pflegt




SympathieMagazin
"Kuba verstehen"


Tipps für Themen:

S. 15: Sandwichkapitalismus
S. 24: Herausforderung Abendessen
S. 30: Der Kubaner in mir
S. 36: Preis fürs Andersdenken
S. 46: Kulturrevolution
S. 62: Reisen, Fußball, Musik
S. 68: Maulesel und Statistiken


Das SympathieMagazin "Kuba verstehen" wurde redaktionell betreut von Sandra Weiss und gefördert von:

Adveniat - Bischöfliche Aktion, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Brot für die Welt - Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V. / Tourism Watch.

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Das Einzelexemplar kann für 4,- € bestellt werden, ab 50 Exemplare gelten Stückpreise von 2,20 € (zzgl. Versandkosten und MwSt.).
Wie man als Sandwichverkäufer Erfolg hat, warum kubanische Jugendliche nach Deutschland möchten und was sich in Havannas Kulturszene tut - all das und mehr erfährt man im neuen SympathieMagazin "Kuba verstehen". Dass Kuba nach wie vor einen besonderen Reiz auf seine Besucher ausübt, liegt nicht nur an seinen Stränden, den Zigarren, der Musik und dem be-rühmten Rum, sondern vor allem an den Kubanern. Doch nicht alles auf Kuba hat Postkartencharakter - das Leben ist immer noch hart und entbeh-rungsreich. Geschichtlich geprägt durch äußere Einmischungen und Sklave-rei, durch Revolution und wirtschaftliche Isolation, haben es die Kubaner dank ihrer Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit, ihrem Improvisationsta-lent und ihrem Optimismus geschafft, ihr Schicksal zu meistern und dabei Lebensfreude auszustrahlen.

Am Für und Wider des kubanischen Sozialismus, an den schwierigen Bezie-hungen zu den USA und an der "Lichtgestalt" Fidel Castro scheiden sich die Geister: Kuba polarisiert. Wohin die unter Raúl Castro eingeleitete wirtschaft-liche Liberalisierung und die politischen Zugeständnisse führen werden, bleibt abzuwarten. Einschlägige Experten wie der Soziologe Haroldo Dilla und der Ökonom Bert Hoffmann wagen Prognosen. Sicher ist, dass Kuba dabei ist, sich ein Stück an die globalisierte Welt anzunähern. Aber eben im eigenen Rhythmus.

Die kubanischen und deutschen Autoren stellen die Menschen in den Mittel-punkt und nehmen die Leser mit ins kubanische Alltagsleben. Von ihnen erfährt man, warum sich Elena nach einem langen Arbeitstag am liebsten bei einer Seifenoper vom Alltagsstress erholt, mit welchen Vorurteilen Schwarze wie Gilberto zu kämpfen haben, warum Bescheidenheit (anscheinend) keine kubanische Tugend ist oder wie das Leben eines Dissidenten aussieht. Ma-gazinbotschafter und Buchautor Amir Valle stellt amüsante Vergleiche mit Deutschland an und lässt dabei einige Klischees "über die Klinge springen".

Und bald wird klar: Kuba ist viel mehr als ein karibisch-buntes Strandpara-dies oder ein politisches Experiment mit ungewissem Ausgang. Kuba ist widersprüchlich und faszinierend - sofern man einen Blick hinter die Kulissen wagt und sich auf Begegnungen und Gespräche mit den kontaktfreudigen und wissbegierigen Einheimischen einlässt.

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Verantwortlich für den Text: Andrea Rudolf