Presse-Information
 


Seefeld, 27. November 2012
Nr. 09/2012


Land der Gegensätze - Das neue SympathieMagazin
"Nepal verstehen" erzählt vom Leben im Vielvölkerstaat am Himalaya



SympathieMagazin
"Nepal verstehen"





Tipps für Themen:

S. 19: Goma - die Dorflehrerin
S. 30: Zwischen Mao und Madonna
S. 39: Sharda macht Karriere
S. 36: Samstag ist Beerdigungstag
S. 40: Zurück zur Natur
S. 62: Lernen unterm Mangobaum



Das SympathieMagazin "Nepal verstehen" wurde redaktionell betreut von Rainer Hörig und gefördert von:


Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ),
Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst e. V. (EED), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH,
Missio - Internationales Katholisches Missionswerk.

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Rockmusiker Neran hat sich mit seiner Band "Anuprastha" in den letzten Jahren zu einer richtigen Größe in Nepals Musikszene entwickelt. Aus einem begüterten Elternhaus stammend und fasziniert vom westlichen Lebensstil, ist Neran in seiner Freizeit am liebsten in Kathmandus Touristenviertel Thamel unterwegs, wo er das Gespräch mit Reisenden aus dem Westen sucht. "Die verstehen alle etwas von Musik, mit ihnen kann ich mich viel besser austauschen als mit meinen nepalesischen Freunden." Dennoch würde er Nepal nicht verlassen wollen, schließlich hat er nur hier die große Chance, von seiner Musik zu leben. Von so einem Leben kann Pokharel aus dem Pyuthan Distrikt im Westen Nepals nur träumen. Mit seinen 26 Jahren hat er schon zehn Jahre als Arbeitsmigrant in Indien hinter sich und ist nun auf dem Weg nach Doha, um dort im Baugewerbe genügend Geld für sich und seine Familie zu verdienen. In seinem Heimatdorf war ihm das nicht möglich.

Politisch befindet Nepal sich immer noch in einer Umbruchsituation. Auch vier Jahre nach der Wahl behindern alte Eliten und Machtstrukturen den demokratischen Fortschritt. Der Übergang von einer feudalen Kastengesellschaft zu einer modernen, egalitär-demokratischen Gemeinschaft braucht seine Zeit. Erst in den vergangenen Jahren haben viele Nepalesen gelernt, dass ihre Gesellschaft nicht nur aus Herrschenden und Dienenden besteht, wie es die Kastenordnung vorschreibt. Vielerorts fordern nun unterdrückte ethnische Minderheiten, niedere Kasten und ehemalige Unberührbare ihr Recht auf Mitbestimmung und Beteiligung am politischen Geschehen ein.

Mit viel Zuneigung und Sachverstand berichten die einheimischen und deutschen Autoren des neuen SympathieMagazins "Nepal verstehen" vom Wandel des Himalaya-Landes; sie erzählen von seinen Menschen und ihrem Reichtum an Religion, Kultur und Tradition. Mehr als 100 ethnische Gruppen und 50 verschiedene Sprachen sind hier beheimatet. Nirgendwo sonst in Asien vermischen sich Hinduismus und Buddhismus so stark wie in Nepal. Im Übrigen gibt es kaum einen Nepalbesucher, der nicht von der Gelassenheit, Gastfreundschaft und Toleranz seiner Einwohner beeindruckt ist.
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Verantwortlich für den Text: Andrea Rudolf