Presse-Information
 


Seefeld, 10. November 2011
Nr. 9/2011


Ho-Chi-Min und Handy:
Das SympathieMagazin "Vietnam-Kambodscha-Laos verstehen" erscheint im neuen Layout und portraitiert die Länder am Mekong




"Ich bin Deutsch-Vietnamesin - basta!"

"Mir gefallen die SympathieMagazine, weil sie die Länder von allen Seiten beleuchten. Das ist auch mir ein besonderes Anliegen."

Magazinbotschafterin Min-Kai Phan-Thi
Die große verbindende Lebensader ist der Mekong. Ohne das Wasser aus diesem mächtigen Strom gibt es keinen Reis und ohne Reis kein Leben. Jahrzehntelang waren die drei südostasiatischen Staaten Vietnam, Kambodscha und Laos als eine Art Schicksalsgemeinschaft verschmolzen, in der Krieg und Gewalt zum Alltag gehörten. Doch was die ehemaligen französischen Kolonialherren einst unter dem Begriff Indochina "vereinten", hat die Schatten der Vergangenheit hinter sich gelassen und bewegt sich mit Schwung und Optimismus in Richtung Zukunft.

Da die Länder dennoch weder kulturell noch politisch eine Einheit bilden, macht gerade das Erleben der Schnittstelle zweier großer Kulturen den besonderen Reiz einer Reise durch die Welt am Mekong aus. Hier das eher von den chinesischen Traditionen geprägte Vietnam, dort die von
Das SympathieMagazin "Vietnam-Kambodscha-Laos verstehen" wurde redaktionell betreut von Oskar Weggel und gefördert von:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammen-arbeit (GIZ) GmbH, Evangelischer Entwicklungsdienst e.V. (EED) - Tourism Watch, Missio - Internationales Katholisches Missionswerk.

SympathieMagazine gibt es nicht im Buchhandel oder am Kiosk, sondern online unter: www.sympathiemagazine.de Das Einzelexemplar kann für 4,- € bestellt werden beim:

Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V., Bahnhofstraße 8, 82229 Seefeld, Tel. 08152/99 90 10 Ab 50 Exemplare gelten Stückpreise zwischen 1,80 € und 1,60 € (zzgl. Versandkosten und MwSt.).
Indien beeinflussten Lebensweisen in Kambodscha und Laos.

Noch spannender aber ist es mitzuverfolgen, wie gegenwärtig vor allem die jungen Menschen, getrieben von ihrer Neugier und ihrem Lerneifer, nach vorne stürmen. In Kambodscha ist dies besonders deutlich zu spüren. Bedingt durch die Schreckensherrschaft des Pol-Pot-Regimes in den Jahren 1976 bis 1979 fehlt diesem Land nahezu eine komplette Generation. Vietnam dagegen gehört längst zu den aufstrebenden Nationen Asiens. Besonders in der Privatwirtschaft erlebte es in den letzten 20 Jahren einen regelrechten Boom.
In vielen unterhaltsamen und informativen Geschichten kommen die Menschen der drei Länder zu Wort. Sie erzählen von ihrer teilweise schmerzhaften Vergangenheit, von findigen Geschäftsideen und den Herausforderungen der Globalisierung. Die Gleichzeitigkeit von Herkunft, Traditionsbewusstsein und Aufbruch vermag der junge Vietnamese Nguyen Van Khai in einem einzigen Satz auf den Punkt zu bringen: "Ich will vor dem Ho-Chi-Minh-Denkmal skateboarden und mein eigenes Handy besitzen."


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Verantwortlich für den Text: Klaus Betz