Presse-Information
 


Tutzing, 8. Dezember 2010
Nr. 07/2010

"Griechenland verstehen": Das neue SympathieMagazin
portraitiert ein verändertes Land

Tipps für Themen:
S. 17: Parteien und Familiendynastien
S. 22: Zornig auf korrupte Medien
S. 29: Kapetaniana - den Göttern nahe
S. 42: Griechische Gastfreundschaft
S. 47: Junge Unternehmer
S. 48: Die Taverne lebt
S. 61: Mit Laptop und Kindermädchen
S. 52: Das literarische Schmankerl:
Krimiautor Petros Markaris (Kommissar Charitos): "Der Großaktionär"
In der Griechenland-Krise schlug die Stunde der Klischees und Stereotypen. Aber die Hellenen haben sich davon nicht unterkriegen lassen. Im Gegenteil, sie haben ihre Probleme angepackt; und sie verabschieden sich gerade von einem seit 160 Jahren praktizierten "Klientelismus" sowie der damit einhergehenden Neigung, die Interessen der jeweiligen (Partei)Freunde zu bedienen. "Zurzeit erleben wir die letzten Zuckungen dieser Tradition", schreibt der griechische Autor Nikos Psaros im soeben erschienenen SympathieMagazin "Griechenland verstehen".
Hochgerechnet verliert derzeit jeder Grieche rund 20 % seines Einkommens, zahlt 23 % Mehrwertsteuer und mittels drakonischer Sparmaßnahmen hat es die griechische Regierung geschafft, das Haushaltdefizit "um schier unglaubliche 39,7 % zu senken - nachdem ihre Vorgänger jahrelang Steuern verschwendet und Statistiken gefälscht hatten."
So viel Offenheit und Veränderungswillen verdienen Anerkennung. Denn Griechenland durchlebt einen ernsthaften Wandel. Und in ihm scheinen besonders die jungen Griechen eine neue Perspektive zu sehen. Sie rebellieren gegen eine Väter-Generation, die ihren Kindern diktieren wollte, wie Erfolg auszusehen hat.
Doch die Griechen schauen nach vorne. Sie versuchen ihre Lebensfreude zu bewahren und setzen auf ihre Gastfreundschaft. Einerseits werben sie mit den "schönsten Inseln, den besten Stränden" und zahlreichen antiken Stätten. Andererseits reagieren sie auf das "Gürtel enger schnallen" mit einer besonderen Form von (Galgen)Humor: "Wir laden den Lammbraten vom Internet herunter und unserer Tochter, die in England studiert, schicken wir eine Spinatpita per E-Mail."
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Verantwortlich für den Text: Klaus Betz


Das SympathieMagazin "Griechenland verstehen" wurde redaktionell betreut von Eleni Torossi und gefördert vom:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).



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