Presse-Information
 


Tutzing, 15.09.2010
Nr. 06/2010

Staunen über die Gleichzeitigkeit
Das SympathieMagazin "Indien verstehen"

Tipps für Themen:
S. 5: Land der Vielfalt ...
S. 16: Der Markt zu Pushkar
S. 24: Die größte Demokratie der Welt
S. 28: Der Elefant im Galopp
S. 40: Fit für den Weltmarkt?
Indien durchlebt einen epochalen Wandel. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Subkontinents scheinen gleichzeitig statt zu finden. Die wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen verlaufen so schnell, dass Wohlstand und Elend nebeneinander existieren und doch aufeinander prallen. Zwischen Ochsenkarren und Computer, grandiosen Kulturdenkmälern und Wellblechhütten spiegeln sich die genügsame Selbstversorger-Mentalität von gestern und das konsumversessene Karrierestreben von morgen. Das aktualisierte SympathieMagazin "Indien verstehen" greift diese Widersprüche auf und portraitiert eine Nation, mit über einer Milliarde Einwohner, die so groß ist wie Westeuropa.
Während sich die Software-Industrie zum Wachstumsmotor des Landes entwickelt hat und neureiche indische Großkonzerne Firmen in Europa, Amerika und Ostasien aufkaufen, sorgen sich die meisten Inder immer noch um ihre nächste Mahlzeit. Rund 70 Prozent der indischen Bevölkerung verharren auf dem Land, in rund 500 000 Dörfern. "Indien lebt in seinen Dörfern!", so Mahatma Ghandi, nach seiner Rückkehr aus Südafrika und einer großen Erkundungsfahrt mit der Eisenbahn. Wer dieses Indien kennen lernen will, sollte sich auf seinen Spuren bewegen. Die Millionenmetropole Mumbai ist zwar ein Spiegelbild Indiens auf engstem Raum, aber sie ist nicht der Maßstab, mit dem sich dieses Land verstehen lässt.
Dass eine Gesellschaft nach Mobiltelefonen und brandneuen Motorrädern giert, sich zugleich zu Hunderttausenden als Pilger auf den Weg macht und der Genügsamkeit huldigt, das alles mag verwundern. Solange man nicht die Bedeutung des Wörtchens kal kennt. Es steht in der Hindisprache für gestern, aber gleichzeitig auch für morgen.
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Verantwortlich für den Text: Klaus Betz


Das SympathieMagazin "Indien verstehen" wurde redaktionell betreut von Rainer Hörig und gefördert von:

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Brot für die Welt,
Evangelischer Entwicklungsdienst e.V. (EED) - Tourism Watch,
Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH,
Missio - Internationales Katholisches Missionswerk,
Österreichische Entwicklungszusammenarbeit - respect

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