Presse-Information
 


Ammerland, 31. März 2009
Nr. 03/2009


Gegen Klischees: Das neue SympathieMagazin "Kroatien-Slowenien verstehen"



Slowenien ist seit 2004 EU-Mitglied. Doch das kleine Land auf "der sonnigen Seite der Alpen" wird häufig genug verwechselt: Mit der Slowakei, dem östlichen Nachbarn von Tschechien. Im Gegensatz zu Kroatien sucht Slo-wenien nach wie vor (s)einen unverwechselbaren Platz im kollektiv-geografischen Wissen der Europäer.
Obschon Kroatien gerademal erst offizieller EU-Beitrittskandidat ist, scheint es mit seinen tausend Inseln im adriatischen Meer vielen von uns wesentlich präsenter zu sein - weil es früher schon ein gefragtes Urlaubsziel war und derzeit wieder an Anziehungskraft gewinnt.
"Mit der Herausgabe von "Kroatien-Slowenien verstehen" will der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung einen Neuanfang wagen zur Verständnis- und Sympathiewerbung für Staaten der Balkanregion, die aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangen sind", so der Studienkreisvorsitzende Armin Vielhaber in seinem Vorwort.
Die Folgen des gewalttätigen Konflikts nach dem Zerfall des einstigen Vielvölkerstaates Jugoslawien sind längst noch nicht überwunden. Dennoch entsteht allmählich wieder die nötige Annäherung, wie der Beitrag "Die Adria eint Feinde" zeigt: "Die Serben konnten sehr lange nicht nach Kroatien fahren und hatten den starken Wunsch, es wiederzusehen", berichtet die Inhaberin eine Touristik-Agentur, die eine Buslinie zwischen Belgrad und Split eingerichtet hat.
Die neue Zeit - nach der Wende von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft - ist aber vor allem für die junge Generation eine Herausforderung. Ihr mangelt es an Arbeitplätzen, viele wandern deshalb in die Städte ab. Sie sehen ihre Zukunft trotz allem im neuen Europa.

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Verantwortlich für den Text: Klaus Betz


Das SympathieMagazin "Kroatien-Slowenien verstehen" wurde redaktionell betreut von Iva Krtalic Muiesan.

"Kroatien-Slowenien verstehen" wurde gefördert von:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Das Einzelexemplar kann für Euro 3,60 per Lastschrift oder gegen Voreinsendung eines Verrechnungsschecks beim Studienkreis für Tourismus und Entwicklung (D-82541 Ammerland, Kapellenweg 3) bezogen werden. Ab 50 Exemplare gelten Stückpreise zwischen Euro 1,65 und 1,55 (zzgl. Versandkosten und MwSt.).

SympathieMagazine gibt es nicht im Buchhandel oder am Kiosk, sondern online unter: www.sympathiemagazin.de