Presse-Information
 


Ammerland, 06. März 2008
Nr. 03/2008



Im neuen SympathieMagazin wird deutlich:
"Israel verstehen" ist ein Lernprozess



Die meisten Deutschen dürften ein recht verkrampftes Verhältnis zu Israel haben. Das zeigt sich meist dann, wenn Urlauber zum ersten Mal nach Israel kommen und dabei lernen müssen auf Beides gleichzeitig zu achten: Auf die besondere Verantwortung vor der Geschichte einerseits und auf die Tatsache, dass der Alltag in Israel nicht ununterbrochen von der Shoah (dem systematischen Völkermord an den Juden Europas) geprägt ist. Lebensfreude, Rastlosigkeit und eine gewisse Art von "American Way of Life" gehören so selbstverständlich zum Geschehen im "gelobten Land", wie religiös motivierte Einstellungen, Auffassungen und Handlungen. Israel ist das beschwingte Lebensgefühl von Tel Aviv und die Ernsthaftigkeit von Jerusalem in einem Guss.
Deutlich wird das im neuen SympathieMagazin "Israel verstehen" durch den Beitrag "Jüdische Prinzessin". Darin wird die schwarzlockige Yael portraitiert, die sich sowohl durchs Nachtleben von Tel Aviv tanzt und doch auch bereit ist an einem Seminar für Frauen teilzunehmen, "die religiös werden wollen". Gleiches gilt für die paradoxe Situation, durch die viele israelische Familien zwischen "Konflikt und Freundschaft" hin und her gerissen sind. Während ihre "Kinder" zum Militärdienst müssen, um die Sicherheit Israels zu garantieren, sind deren Eltern womöglich mit Palästinensern befreundet. Alles ist möglich, denn Israel ist ein fortwährender Lernprozess.
So auch der Briefwechsel zwischen den beiden (in schwieriger) Freundschaft verbunden jungen Frauen Amal Rifa'i und Odelia Ainbinder. Die palästinensische Amal lebt im arabischen Osten von Jerusalem und die israelische Odelia im jüdischen Westen der Stadt. Welten voneinander entfernt sind sie sich zumindest in einem Punkt einig: "Wir wollen beide hier leben."
Mit anderen Worten: "Israel und die Israelis besser zu verstehen, bedeutet letztlich", so der Studienkreisvorsitzende Armin Vielhaber im Vorwort des neuen Magazins, "sich auch mit den Palästinensern zu befassen. Deshalb wurde parallel zur Herausgabe von ‚Israel verstehen' eine Neufassung von ‚Palästina verstehen' vorbereitet". Shalom Israel - Salaam Filastin.

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Verantwortlich für den Text : Klaus Betz


Das SympathieMagazin "Israel verstehen" wurde redaktionell betreut von Katharina Amling.

"Israel verstehen" wurde gefördert von:
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Einzelexemplar kann für Euro 3,60 per Lastschrift (www.sympathiemagazin.de) oder gegen Voreinsendung eines Verrechnungsschecks beim Studienkreis für Tourismus und Entwicklung (D-82541 Ammerland, Kapellenweg 3) bezogen werden. Ab 50 Exemplare gelten Stückpreise zwischen Euro 1,65 und 1,55 (zzgl. Versandkosten und MwSt.).