Presse-Information
 


Ammerland, 21. März 2007
Nr. 07/2007



Kopf - Bauch - Herz: Das neue SympathieMagazin "Frankreich verstehen"


Insgeheim wissen wir es alle: Europa ist eine liebenswerte, bisweilen eigenwillige Kulturgemeinschaft. Die "Pole-Position" unter den "Eigenbrötlern" gebührt wahrscheinlich unseren gallischen Nachbarn. Denn nirgendwo wird, kulturell gesehen, das Recht auf Regionalität stärker betont und ausgelebt als in Frankreich – während es gleichzeitig, politisch gesehen, zentral gesteuert wird. Kurz, die Grande Nation tickt wie ein menschlicher Organismus – mit Kopf, Bauch und Herz – und ist deshalb immer wieder für Überraschungen gut.
Deshalb will das vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung soeben herausgegebene SympathieMagazin "Frankreich verstehen" dazu ermuntern, sich auf die Innenansichten unseres Nachbarlandes einzulassen; es mit Nahaufnahmen zu versuchen. Folgerichtig beginnt Redakteurin Claudia Diemar ihr Frankreich-Portrait auch nicht in und mit Paris, dem "Kopf", sondern sie beschäftigt sich zuerst mit dem "Bauch". Dort – nämlich in Lyon, der Metropole der Gourmets – machen auch zwei junge Deutsche ihre ersten Erfahrungen mit Frankreich.
Doch weil Frankreich mehr ist als ein Schlaraffenland für Feinschmecker, reicht die Themenbandbreite des neuen SympathieMagazins von Berichten über den Lernstress junger Leute, den Schüleraustausch, die "Seilschaften der Macht", bis zur Frage, warum Frankreich Europameister im Kinderkriegen ist – oder wie die moderne "Marianne" alles unter einen Hut bringt: berufstätige Mutter zu sein, versierte Hausfrau und verführerisch-elegante Gattin (oder Geliebte)? Und man erfährt auch, dass unsere Nachbarn mit Herausforderungen zu tun haben, die uns ebenfalls zu schaffen machen: z.B. Globalisierung oder die Integration von Mitbürgern mit Migrationshintergrund. Die Problematiken in den Banlieues, den tristen Vororten der Großstädte, werden nicht verschwiegen.
Zwar führen immer noch alle Wege nach Paris, aber wer seinen Frankreich-Besuch in der Provinz beginnt, fängt dort an, wo die Franzosen ihr "Herz" verortet haben. Obwohl fast ein Viertel der 60 Millionen-Bevölkerung im Großraum Paris lebt, hat das ihre Liebe zur Provinz, zum Terroir der eigenen Familie, nie geschmälert. Dort können sogar Wunder geschehen. Wie zum Beispiel in Hauterives, in der Nähe von Valence. Hier hat der Landbriefträger Cheval in jahrzehntelanger Arbeit (s)ein "Palais Idéal" aufgebaut – aus Unmengen von gesammelten Steinen und 3.500 Sack Kalk. Längst ist das eigenwillige Kunstwerk, der "Palast des Postzustellers" als Monument Historique unter Schutz gestellt und zählt jährlich 150.000 Besucher. Eh bien. Erst mal nachmachen.

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Verantwortlich für den Text : Klaus Betz


Das SympathieMagazin "Frankreich verstehen" wurde redaktionell betreut von: Claudia Diemar.

Das Einzelexemplar kann für Euro 3,60 per Lastschrift (www.sympathiemagazin.de) oder gegen Voreinsendung eines Verrechnungsschecks beim Studienkreis für Tourismus und Entwicklung (D-82541 Ammerland, Kapellenweg 3) bezogen werden. Ab 50 Exemplare gelten Stückpreise zwischen Euro 1,55 und 1,45 (zzgl. Versandkosten und MwSt.).

Die Herausgabe von "Frankreich verstehen" wurde unterstützt vom: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.