Presse-Information
 


Ammerland, 06. September 2007
Nr. 10/2007




USA – alles klar? SympathieMagazin über ein vertraut fremdes Land


Im Leben von Bill Boyer, Farmer aus dem Mittleren Westen, ist nichts so wichtig, wie der Blick aufs Wetter. Bills Kinder besuchen ihre Freunde mit dem Traktor. Und natürlich wählt Bill die Republikaner, denn die Demokraten sind für ihn "Städter, die Politik für andere Städter machen".
Carol Winter kommt aus der Stadt. Die Anwältin aus Washington hat zur Betreuung ihrer Kinder eine Nanny engagiert, denn sie und ihr Mann arbeiten mehr als 50 Stunden pro Woche und es gibt keinen Anspruch auf bezahlten Mutterschaftsurlaub. Aber Carol würde auch gar nicht zu Hause bleiben wollen. Jung und gut ausgebildet sucht sie die berufliche Herausforderung.
Mit Herausforderungen anderer Art hat Pablo zu kämpfen. Der 15-Jährige aus Los Angeles lebt mit seinen Eltern und fünf Geschwistern unterhalb der Armutsgrenze in South Central, einem sozialen Brennpunkt der Megacity. Pablo ist Mitglied einer Jugendgang: Hier ist er unter Gleichen, und tatsächlich scheint eine "Karriere" als Krimineller wohl seine einzige realistische Chance. Bill Boyer, Carol Winter, Pablo. Drei Leben, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten – typisch amerikanisch?
Es gibt kaum jemanden, der keine Meinung zu Amerika und den Amerikanern hat. Sie sind uns schließlich vertraut: aus Indianerbüchern, Hollywoodfilmen, TV-Serien und Medienberichten. "Wenn wir über Amerika sprechen, sprechen wir oft über uns selbst", heißt es im Vorwort des Magazins. Das gilt auch für jene Million Deutsche, die das Land jährlich zu Urlaubszwecken bereisen. Gut die Hälfte kommt dabei zum ersten Mal in die USA, zwei Fünftel sind junge Leute.
Das SympathieMagazin "USA verstehen" bietet einen frischen Blick auf das Land und seine Menschen und beantwortet ganz nebenbei eine Reihe von interessanten Fragen: Wie lange bekommt man z.B. in den USA Arbeitslosengeld? Was sind "Megachurches"? Welche Regeln sollte man beim "Dating" kennen? Und was nur wenige wissen dürften: Es gibt 560 staatlich anerkannte Indianerstämme, aber die amerikanischen Ureinwohner machen dennoch nur ein Prozent der Bevölkerung aus.
Besonders spannend ist die Begegnung mit dem amerikanischen Alltag, mit Menschen, die vor Optimismus und Selbstbewusstsein nur so strotzen. Manches erscheint uns befremdlich, etwa die überschwängliche Freundlichkeit, mit der uns Amerikaner begegnen. Und wenn sie uns fragen, in welche Kirche wir gehen, sind wir irritiert.
Last but not least geht das neue SympathieMagazin "USA verstehen" auch der Frage nach, wie diese Nation, die durch die Anschläge vom 11. September 2001 ihre Aura der Überlegenheit und ihre Unbefangenheit verloren hat, ihre Zukunft gestalten wird.
Amerika ist ein großes Land – in jeder Hinsicht. Man muss sich ihm aufgeschlossen und mit Neugier nähern, meinen die amerikanischen und deutschen Autorinnen und Autoren. Denn abseits der bekannten Wirklichkeiten und Klischees gibt es viel zu entdecken, zu differenzieren und ganz Praktisches zu lernen.
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Text: Wibke Reger
Verantwortlich: Klaus Betz


Das SympathieMagazin "USA verstehen" wurde redaktionell betreut von: Dietmar Herz und Wibke Reger.

"USA verstehen" wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Das Einzelexemplar kann für Euro 3,60 per Lastschrift (www.sympathiemagazin.de) oder gegen Voreinsendung eines Verrechnungsschecks beim Studienkreis für Tourismus und Entwicklung (D-82541 Ammerland, Kapellenweg 3) bezogen werden. Ab 50 Exemplare gelten Stückpreise zwischen Euro 1,55 und 1,45 (zzgl. Versandkosten und MwSt.).