Presse-Information
 


Ammerland, 26. Januar 2005
Nr. 01/2005
28 Zeilen à 60 Anschläge



Von Ochsenkarren und Software-Spezialisten:
Das neue SympathieMagazin "Indien verstehen" beschreibt einen Subkontinent der Vielfalt und Gegensätze


"Indien verstehen" macht es einem sehr leicht: Es lässt keine Zweifel aufkommen. Darüber nämlich, dass eine Indienreise zunächst eine Herausforderung für die Sinne ist, dann erst kommt allmählich auch der Verstand zu seinem Recht. Denn Indien vermag bis heute bei fast allen ausländischen Besucherinnen und Besuchern stets beides zugleich auszulösen: Faszination und Irritation. Und wenn das nicht der Fall sein sollte, dann bleibt doch wenigstens noch das unaufhörliche Staunen - über die Vielfalt des Subkontinents und seine (vermeintlichen) Widersprüche.
Das soeben in dritter Neuauflage erschienene SympathieMagazin "Indien verstehen" fordert Leserinnen und Leser also auch heraus. Es wirbt darum, sich auf eine Zeitreise durch die indische Kultur und den Alltag der Menschen einzulassen: Sie beinhaltet das Agrarland aus den Zeiten Mahatma Gandhis genau so wie das moderne Indien mit seinen weltweit gefragten Software-Spezialisten. Die Übergänge sind mal fließend, mal abrupt. Denn das Profane vermischt sich mit dem Heiligen, das Urzeitliche mit dem Modernen, die Stille mit dem schrägen Vielklang. Einblicke in das Kastenwesen sind den indischen und deutschen Autorinnen und Autoren des neuen Heftes ebenso wichtig wie die besorgte, aber auch nüchterne Auseinandersetzung mit den ökologischen Problemen von "Mutter Indien". Die aber hat mittlerweile eine Armee von Nichtregierungsorganisationen (NRO) auf ihrer Seite, die die Mächtigen das Fürchten lehrt. Sie setzen sich für soziale Reformen ein, für den Schutz der Umwelt sowie für Frauenrechte und Entwicklungsarbeit in den Dörfern. Die größte Demokratie der Welt ist immer noch im Werden begriffen, ihre einzige Konstante ist der fortdauernde Wandel.

______________________________________

Verantwortlich für den Text: Klaus Betz

"Indien verstehen" wurde redaktionell von Rainer Hörig betreut.

Das Einzelexemplar kann für Euro 3,60 per Lastschrift (www.sympathiemagazin.de) oder gegen Voreinsendung eines Verrechnungsschecks beim Studienkreis für Tourismus und Entwicklung (D-82541 Ammerland, Kapellenweg 3) bezogen werden. Ab 50 Exemplare gelten Stückpreise zwischen Euro 1,55 und 1,45 (zzgl. Versandkosten und MwSt.).

Die beiden Sympathie-Magazine wurden gefördert von:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Bonn
GTZ - Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Eschborn
MISSIO - Internationales Katholisches Missionswerk, Aachen
Österreichische Entwicklungszusammenarbeit / respect, Wien
Brot für die Welt, Stuttgart
Evang. Entwicklungsdienst / Tourism Watch, Bonn