Presse-Information
 


Ammerland, 28. September 2003
Nr. 08/2003
61 Zeilen á 60 Anschläge


Sympathie für die Welt
Bewährtes im neuen Gewand: SympathieMagazine

Seit fast 30 Jahren gibt es sie, die SympathieMagazine. Beginnend mit einer Aktualisierung von "Italien verstehen", ändern sie jetzt zum dritten Mal ihr äußeres Erscheinungsbild. Mit angemessener Zurückhaltung. Denn die Leserinnen und Leser dieser Reihe wollten keine modische Revolution. Das hatte eine ausführliche Befragung des Ammerlander Studienkreises für Tourismus und Entwicklung ergeben, der die SympathieMagazine herausgibt.

Keine leichte Aufgabe für Chef-Grafiker und Studienkreis-Gründungsmitglied Ron Imelauer. Neben einem flott gemachten neuen Cover kommt auch das Layout des Magazins jetzt offener und leichter daher. Eine zusätzliche sechsseitige Bildstrecke erweitert die optischen Impressionen. Die Begegnung mit Menschen steht unverändert im Mittelpunkt. Auf der Rückseite unterstreicht das Motto "Sympathie für die Welt" das Grundanliegen der Magazinreihe. Reiseunternehmen, Firmen, öffentliche und private Organisationen, die ihren Kunden, Mitarbeitern oder Partnern SympathieMagazine zur Reisevorbereitung oder zur Beschäftigung mit einem Spezialthema schenken, können hier einen Werbeeindruck anbringen und sich nach außen erkennbar mit dieser Philosophie identifizieren.

Am Ende des um acht Seiten erweiterten (jetzt 68-seitigen) Magazins erfährt man nun deutlich, welche Hefte derzeit verfügbar sind. Im Impressum sind die jeweiligen Förderorganisationen mit ihrem Logo aufgeführt. Und nach wie vor wiegt ein SympathieMagazin nicht mehr als eine Tube Zahnpasta (wichtig für die Reise!) - das hatte kürzlich eine Journalistin ermittelt.

Am bewährten inhaltlichen Konzept der SympathieMagazine musste kaum etwas geändert werden. Die Leserinnen und Leser würdigen den unverändert hohen praktischen Nutzen der Reihe: Man lernt Neues, wird unterhaltsam, glaubwürdig, lebendig und sachlich informiert. Den Magazinen wird in hohem Maße bescheinigt, dass sie das Kennenlernen eines Landes erleichtern, Verständnis und Toleranz gegenüber dem Fremden fördern, und helfen, Klischees und Vorurteile über Land und Leute abzubauen. Außerdem ermöglichen sie Einblicke in den Alltag der Menschen und machen Mut zu Kontakten mit Einheimischen. Das alles ergibt sich nicht zuletzt daraus, dass neben deutschsprachigen immer auch einheimische Autorinnen und Autoren zu Wort kommen.

Das neue "Italien verstehen" ist zugleich ein Beispiel für die Konsequenz, mit der das Konzept der Reihe fortgeführt wird. Es reagiert zum Beispiel nicht auf episodenhafte Tagesereignisse: Wer etwa nach Kommentaren zur angeblichen italienisch-deutschen "Beziehungskiste" (Thema des diesjährigen "Sommertheaters" in den Medien) sucht, wird dies vergeblich tun. Zwar beschreibt der Beitrag "Eine Nation vor der Glotze" sehr wohl die Eigenheiten einer übermächtig scheinenden Telekratie berlusconischer Prägung, aber ein Beitrag über das Leben und den Alltag von Furio, zeitlebens Landarbeiter bei einem Großgrundbesitzer, ist Redaktion und Herausgeber mindestens genau so wichtig für das Verstehen des Landes.

Dass Reisen nur dann einen Sinn macht, wenn die Freude überwiegt, das Entdecken, das Miterleben von Andersartigkeit und Vielfalt, unterstreicht ein Schlussbeitrag, der sich mit der Frage "Sympathie für die Welt?" beschäftigt. Und dass der Nutzen einer Reise für Urlauber und Gastgeber durchaus noch erhöht werden kann, verdeutlichen Empfehlungen im Reiseinformationsteil des Magazins: Das dortige Motto lautet "Mehrwert mit sechs Sternen".

Die bisherige Gesamtauflage von fast 6 Mio. Exemplaren basiert auf 45 Ländermagazinen (darunter 32 Entwicklungsländer) und 10 Themenheften.

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Verantwortlich für den Text: Klaus Betz

Das SympathieMagazin "Italien verstehen" wurde gefördert durch: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), Evangelischer Entwicklungsdienst e.V. (EED) / Tourism Watch und Katholisches Auslandssekretariat.

"Italien verstehen" wurde redaktionell betreut von Petra und Ulrich Rosenbaum.

Das Einzelexemplar kann für Euro 3,40 per Lastschrift oder gegen Voreinsendung eines Verrechnungsschecks beim Herausgeber, Studienkreis für Tourismus und Entwicklung (D-82541 Ammerland, Kapellenweg 3), bezogen werden. Ab 50 Exemplare gelten Stückpreise zwischen 1,40 und 1,30 Euro (zzgl. Versand/Verpackungskosten, MwSt.).